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Chormitglieder gesucht!

Grußadresse zur Veranstaltung am 28. 2. 2017

Grußadresse an unseren befreundeten österreichischen Verein „Österreich findet Euch“ zur Jahresversammlung Januar 2017

Glückwunsch an Jürgen Schubert

*Promotionsvorhaben zum Thema deutsche Besatzungskinder und -enkel*

Russenkindertreffen in Wien 15. 10. 2016Grußadresse zur Veranstaltung am 28. 2. 2017

Trauer um Angelika Miermeister

75. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion

Aufruf – Meldet Euch!

2016 - das Jahr der Vatersuche für die Russenkinder

 

Chormitglieder gesucht!

Die engagiert für Frieden und Völkerverständigung mit Russland eintretende Mutter eines Russenkindes, unsere Freundin Christa von Mosen, bat uns, eine Suche zu veröffentlichen.

Sie organisiert einen Chor zum Andenken an das Alexandrow-Ensemble. Am 25. 12. 2016 stürzte ein Flugzeug mit vielen Mitgliedern des Ensembles ins Schwarze Meer.

Der Chor besteht inzwischen schon aus 10 Mitgliedern, Deutsche und Russen. Geleitet wird er von einem erfahrenen Chorleiter.

Die Proben finden immer montags um 19.30 Uhr im „Albert Schweizer Gymnasium“ Berlin-Neukölln, Karl-Marx-Straße 14 statt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Interesse und Fragen können an Christa gerichtet werden:

Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon 017643763948

 

 

 

Grußadresse zur Veranstaltung am 28. 2. 2017

Berlin, den 28. 2. 2017

Liebe Mitglieder und Freunde von „Österreich findet Euch“

Lieber Christian Mader!

Für Eure Veranstaltung am 28. Februar 2017 wünscht Euch der Russenkinder e.V. aus Berlin Erfolg!

Euer Spektrum ist weiter gefasst als unseres, Ihr helft allen Verschwundenen und Angehörigen in Österreich. Das ist eine schwierige Aufgabe, sie ist zutiefst menschlich und deshalb so wertvoll.

Wir haben eine Schnittmenge, Besatzungskinder, Russenkinder. Aus unserer Arbeit wissen wir, was es für Menschen bedeutet, wenn sie gewissermaßen halb entwurzelt sind. Und wir sind uns einig, dass durch die Herstellung von Öffentlichkeit Betroffene angesprochen werden und sich ihrer Situation bewußt werden. Denen geben wir unsere Unterstützung.

Wir haben vor längerer Zeit unsere Zusammenarbeit begonnen, wir sehen das als sehr positiv und erfolgversprechend an und werden sie ausbauen und fortführen.

Aus Berlin herzliche Grüße

Anatoly Rothe

 

Berlin, den 28. 2. 2017

Grußadresse an unseren befreundeten österreichischen Verein „Österreich findet Euch“ zur Jahresversammlung Januar 2017

Liebe österreichische Freunde, lieber Christian Mader,

zur Jahresversammlung Eures Vereins wünscht der deutsche
Russenkinderverein Euch einen erfolgreichen Verlauf und Beschlüsse, die
Euch auf Eurem Wege bestärken. 
Das neue Jahr hat gerade begonnen, wir haben uns viel vorgenommen.
So hoffen und vertrauen wir darauf, dass unsere gemeinsame Arbeit und
Anstrengung unserer Sache beförderlich sind und uns voranbringen wird.

Wir bemühen uns zur Zeit mit dem Schwerpunkt, Ihr könnt es ja in der
monatlichen Information nachlesen, die Frage der Auskünfte über unsere
Väter wieder auf einen ordentlichen Weg zu bringen.
Sobald es etwas Neues gibt, werden wir es sofort bekanntgeben.

Herzliche Grüße

Anatoly

 

Glückwunsch an Jürgen Schubert

Lieber Jürgen,

herzlichen Glückwunsch - zum 10 000 Mal wurden Deine Seiten weltweit aufgerufen!
Das ist die Summe der beiden unter "Einzelne Schicksale" in Deutsch und
Russisch, ebenso Deine Suchen in den Sprachen Englisch, Französisch und
Polnisch.
Ihr beide, Du und Thomas Hagen, habt eine großartige Arbeit geleistet.
Einmal für Dich, ebenfalls für die Sache der Russenkinder. Durch Eure
Initiative ist sie vielen Menschen ins Bewußtsein gerückt worden.
Natürlich wünschen alle Beteiligten, dass Deine Suche nunmehr zu einem
glücklichen Ende kommt.
Alles Gute und viel Erfolg!

Anatoly

 

*Promotionsvorhaben zum Thema deutsche Besatzungskinder und -enkel*

Zusammen mit einer Kollegin von der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien, der Psychologin Felcitas Auersperg werde ich in den kommenden zwei Jahren die transgenerationale Weitergabe von deutschen Besatzungskindern auf die sogenannten Besatzungsenkel untersuchen.

Hierfür suche ich deutsche Besatzungskinder aber vor allem auch Besatzungsenkel, die bereit wären mit mir in einem Interview über ihre Biographie und vor allem ihre Beziehung zu den Eltern bzw. Großeltern zu sprechen. Ich möchte konkret untersuchen, welche Bedeutung und Einfluss die eigene "Geschichte" auf das persönliche Leben hat.

Zu meiner Person:

Ich, Sophie Hubbe (26) habe gerade meinen Masterabschluss in der "Europäischen Kulturgeschichte" an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg gemacht. Nun promoviere bei Prof. Dr. Satjukow, die sich selber intensiv mit Besatzungskindern in Deutschland nach 1945 beschäftigt hat (Satjukow/Gries: "Bankerte". Besatzungskinder in Deutschland nach 1945, Frankfurt am Main: Campus Verlag 2015).

Bei Rückfragen können Sie mich gerne per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon: 0391/58248468 kontaktieren.

Ich würde mich sehr über Ihre Unterstützung freuen.

Sophie Hubbe, M.A.

Promoventin am Lehrstuhl für die Geschichte der Neuzeit (19. - 21. Jahrhundert)

Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Fakultät für Humanwissenschaften

Institut für Geschichte (IGES)

Zschokkestraße 32

D-39104 Magdeburg

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Russenkindertreffen in Wien 15. 10. 2016

Zum Treffen der österreichischen Russenkinder gab ich eine Vorstellung unseres Vereins und seiner Arbeit. Ich wurde herzlich aufgenommen.

Christian Mader, der Vorsitzende von „Österreich findet Euch“, gab seinen Bericht, der auch für uns interessant war.

Ich erläuterte unsere Arbeit, unsere Erfolge und unsere Schwierigkeiten.

Da unsere Jahresversammlung nur drei Wochen zurücklag, habe ich im Wesentlichen den Rechenschaftsbericht vorgetragen und die Entwicklung, die seither eingetreten ist.

Es gab Fragen zu einzelnen Problemen, zum Beispiel die der Ängste, unter denen unsere Mütter teilweise litten. Es ist ganz klar, dass sie seit Jahrzehnten nicht mehr nötig sind, aber niemand dabei half, diese Ängste aufzulösen. Und für uns Russenkinder gilt das natürlich erst recht.

Am nächsten Tag unternahmen wir einen schönen Ausflug in die Wachau. Das Wetter spielte mit und so haben wir dieses Treffen in wunderbarer Umgebung und Atmosphäre ausklingen lassen.

Siehe auch:

http://www.abgaengig-vermisst.at/news/treffen-der-russenkinder-15-oktober-2016-in-wien/

 

 

Die Teilnehmer

Die beiden Vereinsvorsitzenden

Ausflug in die Wachau mit Besichtigung der Stadt Krems

 

 

Trauer um Angelika Miermeister

Heute, am 1. September 2016, wurde unsere Freundin Dr. Angelika Miermeister zu Grabe getragen.

Sie war eine angesehene Medizinerin in einem Ortsteil im Südosten Berlins – Müggelheim – und so nahmen viele Trauergäste an der bewegenden Zeremonie teil.

Wir werden sie nicht vergessen.

 

Auf dem Foto von rechts - Renate, Katharina und Anatoly

 

 

75. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion

Nach der Niederlegung des Blumengebindes unseres Vereins am Teptower Ehrenmal am 22. Juni 2016 in Berlin -Alexandra und Anatoly vor dem Kranz der kasachischen Botschaft.

 

Aufruf – Meldet Euch!

Von Zeit zu Zeit fragen Journalisten an, ob wir nicht Schicksale von Russenkindern übermitteln können. Diese Anfrage sehen so aus: aus einer bestimmten Region … besonders schwieriges Schicksal … weiblich …

Zur Zeit werden Russenkinder gesucht, die über die russischen Archive ihre Väter gefunden haben und mit ihren neuen Familien Verbindungen haben.

Deshalb von uns der Aufruf: Russenkinder – meldet Euch! Unsere Schicksale sind vielfältig. Zeigen wir es!

- Es beginnt mit jenen Russenkindern, deren Eltern in der DDR geheiratet haben und mit Euch zusammengelebt haben.

- Weiter diejenigen, die in den 1990-er und 2000-er Jahren ihre Väter gesucht und gefunden haben!

- Oder auch nicht gefunden haben.

- Diejenigen, die sich jetzt auf die Suche begeben haben.

- Schließlich diejenigen, die für sich mit dem Kapitel abgeschlossen haben und ohne Schwierigkeiten damit leben.

- Diejenigen, die bis heute nicht damit fertig geworden sind!

Laßt uns unsere Geschichte transparent zeigen! Meldet Euch!

 

2016 - das Jahr der Vatersuche für die Russenkinder

Russland hat seine Archive Anfang der 90-er Jahre geöffnet. Die Suche nach dem Vater ist für alle Russenkinder möglich. Es ist viel Zeit vergangen, die Sucharbeit wird immer schwieriger. Deshalb möchten wir alle Russenkinder, die sich noch nicht mit der Suche nach dem Vater beschäftigt haben, aufrufen, begebt Euch auf den Weg! Sucht Eure Väter!

Sammelt die Angaben über den Vater, lest auf der Webseite

http://russenkinder.de/index.php/de/suche-des-vaters

was Ihr unternehmen müßt!

Wenn es Fragen dazu gibt, wenn Unsicherheiten bestehen, fragt bei uns nach! Wir helfen jedem!

Denkt daran – Eure Kinder, Eure Enkel könnten Euch eines Tages danach fragen. Seit dem Kriegende sind über 70 Jahre vergangen. Russenkinder sind wir nur noch für die Älteren. Die Jüngeren können mit diesem Begriff nichts mehr anfangen.

Deshalb – denkt darüber nach! Beginnt!