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Die Suche nach dem Vater

Unsere Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich der Suche nach dem Vater. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Rechtsansprüche wie zum Beispiel Unterhalt seit langem verjährt sind und demzufolge nicht mehr gestellt werden können.

 

Jeder kann sich aus jedem Land mit diesem Anliegen an die Archive wenden. Es gibt keinerlei Restriktionen, jede Anfrage nach dem Vater kann gestellt werden. Jede!

 

Suche über das Archiv des Russischen Verteidigungsministeriums

Suche über das Russische Staatliche Militärarchiv / RGVA

Weitere Informationen über den Vater

Zu Ostpreußen

Zhdi meja“ / "Жди меня"

Weiteres zur Suche nach dem Vater

 

Suche über das Archiv des Russischen Verteidigungsministeriums

Das Archiv in Podolsk teilte uns mit Schreiben vom 17. 11. 2016, eingetroffen am 27. 1. 2017, mit, dass es diese Arbeit eingestellt hat und keine Auskünfte mehr erteilt.

 

Ministerium für Verteidigung

der Russischen Föderation

(Minoborony Rossii)

Föderative staatliche öffentliche Einrichtung

Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums

der Russischen Föderation“

17. November 2016 obsch. 15242

Anatoly Rothe

Skladanowskystr. 27

13156 Berlin-Niederschönhausen

Ihr Antrag auf Bereitstellung von Informationen über sowjetische Soldaten und Offiziere, die nach 1945 Militärdienst auf dem Territorium Deutschlands nach dessen Befreiung 1945 geleistet haben, gerichtet an das Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wurde geprüft.

Wir teilen Ihnen mit, dass eine positive Entscheidung hinsichtlich der Bereitstellung der von Ihnen benötigten Unterlagen nicht möglich ist, da sich das Archiv nicht mit der Recherche derartiger Informationen beschäftigt.

Außerdem sind entsprechend Gesetzgebung der Russischen Föderation , speziell Artikel 7 und 19 des Föderationsgesetzes "Zu persönlichen Daten" vom 27. Juli 2006 Nr. 152-FZ Informationen über Militärangehörige vertraulich und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

Entsprechend russischer Gesetzgebung tragen die Archivmitarbeiter die juristische Verantwortung für die Geheimhaltung der Unterlagen und die ungesetzliche Verbreitung von Informationen.

 

Büro des Vorsitzenden des Zentralarchivs W. Lonschakow“

 

 

Suche über das Russische Staatliche Militärarchiv / RGVA

Wenn der Vater nicht in der Roten Armee diente, sondern in anderen Diensten oder Einrichtungen, kann ebenfalls eine Suche eingeleitet werden. Mit seinen Angaben, ebenfalls in Russisch, wendet man sich an das

Russisches Staatliches Militärarchiv / RGVA

125212 Moskau, ul. Admirala Makarowa 29

Russische Föderation

 

Webseite: http://rgvarchive.ru/

 

Weitere Informationen über den Vater

Wer seinen Vater gefunden hat, kann auf der Seite:

http://podvig-naroda.ru

weitere Details zum militärischen Werdegang erfahren. Diese Möglichkeit wird vom russischen Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellt.

Wer sich über den Verlauf von Operationen der Roten Armee informieren möchte, suche die Seite

https://pamyat-naroda.ru/ (in Russisch)

auf. Hier gibt es Informationen zu den Fronten, im Krieg wurden die größten zusammengefassten Militärformationen so bezeichnet. Wer den Vater nicht namentlich kennt, kann so eventuell über seine Einheit etwas erfahren.

 

Informationen über Vermisste sind über

https://obd-memorial.ru/html/index.html

möglich.

 

Ein genealogisches Forum:

 http://forum.vgd.ru/

 

Zu Ostpreußen

Hat man den Namen des Vaters herausgefunden und er ist nach dem Kriege im Kaliningrader Rayon verblieben, kann man sich in russischer Sprache an das Informationszentrum beim Ministerium des Inneren des Kaliningrader Bezirks:

 

Информационный центр при

Управлении Министерства внутренних дел

Калининградской области

Советский Проспект 7

г. Калининград 236022

Russische Föderation

 

wenden und um weitere Auskünfte bitten.

 

Zhdi meja“ / "Жди меня"

Wir wurden informiert, dass die Sendung „Zhdi meja“ / "Жди меня" eine Webseite eingerichtet hat, natürlich in Russisch. Wer sich darüber informieren möchte, sehe sich folgenden Link an:

http://poisk.vid.ru/

Dort erfährt er, auf welche Art Art er sich in der Sendung bemerkbar machen kann. Das betrifft ebenfalls die Länder Ukraine, Moldawien, Bjelorussland und Kasachstan.

 

Weiteres zur Suche nach dem Vater

 

Hier geht es um weitere Informationsquellen zur Suche nach dem Vater in Ostdeutschland / DDR.

Es melden sich Russenkinder bei uns, die den Namen des Vaters nicht oder nur teilweise wissen. Dienstgrad, Geburtstag, Heimatstadt usw. sind ebenfalls nur bedingt bekannt.

Hier gibt es zwei Quellen, die man für diese Suchen in Anspruch nehmen kann.

1. Da sind die Regionalzeitungen. Der Anruf bei der aus meiner Geburtsregion ergab, dass man Archivsuchen durchführen lassen kann. Das geht natürlich nur ab der Zeit, ab der die Zeitung schon herauskam. Wie das vonstatten geht, erfragt man am besten bei der Redaktion.

2. Eine weitere Quelle können Geschichtsmaterialien sein. In den 60-er und 70-er Jahren hatte die SED in der DDR Aktivitäten zur Geschichte der Arbeiterbewegung entfaltet. In diesem Rahmen wirkten auch in den Bezirken und Kreisen Kommissionen, die sich mit der regionalen Geschichte beschäftigten. Und in diesem Zusammenhang wurde selbstverständlich die Zeit zum und nach Kriegsende mit den sowjetischen Kommandanturen und deren Wirken teilweise detailliert beschrieben.

In meinem Falle hat das Heimatmuseum meiner Geburtsstadt mit die entsprechenden Auszüge kopiert und zugeschickt. Darin sind die Namen von sowjetischen Kommandanten, deren Fotos und ihre Aktivitäten enthalten.

Ebenso könnten alte Parteimitglieder Auskunft geben, vielleicht besitzen sie sogar solche Schriften.

Für Russenkinder aus anderen Ländern können diese Quellen ebenfalls interessant sein, nämlich wenn ihre Väter nach Deutschland versetzt worden sind. Hier würden wir Hilfestellung geben.

 

Viel Glück!